Die Liebe
Was bedeutet Glück?
Von Sebastian Domke wurde ich, im Arne Mühlholm "Sei ein Mensch" Gruppenchat inspiriert uns alle an die Liebe zu erinnern.
Auf die Frage: Was bedeutet Glück für euch, antwortete Sebastian mit nur einem Wort: „Liebe“.
Ich frage euch: Passt das nicht wunderbar in unsere Zeit?
Aus gegebenem Anlass – wir feiern Pfingsten – spüre ich, dass es gut passen könnte. Für alle, nicht nur für Gläubige. Pfingsten erinnert daran, dass der Heilige Geist den Jüngern Mut und Kraft gab, die Botschaft Jesu weiterzutragen.
Und vielleicht ist genau das heute wieder gefragt: unser Mut zur Liebe.
Denn Glück, wenn man es teilt, verdoppelt sich. Deswegen teile ich das so gerne mit euch. Macht gerne mit – ich lasse den Raum offen und freue mich auf euer Glück.
Paulus schrieb einst an eine Gemeinde, die von Streit, Eitelkeit und Spannungen geprägt war; deshalb betont er, dass selbst Glaube, Wissen, Reden und große Taten ohne Liebe leer bleiben. Seine Antwort darauf war radikal klar:
LIEBE
„Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle.
Und wenn ich prophetisch reden könnte und alle Geheimnisse wüsste und alle Erkenntnis hätte; und wenn ich allen Glauben hätte, sodass ich Berge versetzte, hätte aber die Liebe nicht, so wäre ich nichts.
Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und meinen Leib dahingäbe, mich zu rühmen, hätte aber die Liebe nicht, so wäre mir’s nichts nütze.
Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf,
sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu,
sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit;
sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.
Die Liebe hört niemals auf.
Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.
Ich wünsche euch von Herzen liebevolle Tage!
DANKE
Arne
👣❤️🦋
Die Karte ist von Corinna von der Mühlen 🙏



Wenn ich an Liebe denke - da hinein spüre … fällt mir ein:
Die Liebe ist absichtslos - sie befreit den Menschen. Der Satz, die Liebe ist das Kind der Freiheit von M.L. Möller hat mir immer schon gut gefallen.
Die Annahme dessen was ist, des So-Sein, die Hingabe an das Leben - führt in die Weite, in ein weites Gewahr-Sein!
Die Reduzierung des Ego (Ich- Bewusstsein, konditionierte Gefühle) und die Verminderung des Selbst (-Konzeptes) führen zu einem Kontakt mit so etwas wie einem ungebrochenem Kontinuum (einem Fluss) - alles ist Verwandlung.
Die Erfahrungen der Ego-Minderung (Meditation, Seelen beziehungsstadien, Yoga, Psylocibin) berühren unsere Seele(n) oft so tief, dass der Geist kaum eine Chance hat sie zu erklären.
Das Herz lauscht, und weiß es bereits - der Ort, den wir berühren, ist immer derselbe, dass scheint „so etwas wie Bewusstsein zu sein“.
Es ist ein Raum, ein Space, dort können wir hingehen, wenn wir es zulassen, uns mit einem erweiterten Bewusstsein (Lebewesen, universell) zu verbinden - in diesem Augenblick ist Liebe - die Erweiterung (Überwindung) des Getrenntseins.
Es ist ein Zustand, in dem ich aus dem Ego in die Weite gehe, ich entspanne mich, z.B. wenn es sich auf einen bestimmten Menschen bezieht, Danke der Gegenwart von…komme ich in die Fülle (romantische Liebe).
Die andere Person gibt sie mir nicht - in ihrer Gegenwart spüre ich die Intensität (Fülle) und wenn ich es schaffe innerlich wahrzunehmen - ganz im Moment bin - dann entsteht Liebe - dass macht mich in dem Moment glücklich!
LGW
13.7.25
Liebe fliesst und gleichzeitig ist sie alles was meine Sinne erschaffen hat mich aus ihr wahrzunehmen.
Sie ist der eine Fluss durch alles.
Und ihr Fluss wird sich aus JE-dem Liebenden heraus bewusst,
So klar und energiereich wie er es vertragen kann...
Die Kraft der Liebe durch alle Grenzen auszutreiben.
Leben aus ihrer Mitte,
ihre Sprache.
Sichtbarkeit.
Das ist ihre Wahrhaftigkeit.
Mit Uns.
Vielleicht drängeln die Kräfte nicht, doch das Fliessen ist so stark, dass das was Gegenwart ist,
dass dieser eine Moment,
aufbricht,
weil es sich gegen die Liebe aus sich heraus zu neuen Sinnen,
nicht wehren kann
Und wir sind selbst ihr Aufblühen.
Es ist ein Aufblühen,
dass selbst wenn unsere Formen verblühen,
verblüht sich nicht die Gegenwart der Liebe.
Im Gegenteil, sie bricht durch, blüht auf und auf.
Aus mir,
aus Dir,
aus allem was war, ist und immer Sie sein wird
Das ist ihr Frieden mit allem
und aus ihrer Ewigkeit ruht sie sich durch uns aus.
Wir sind ihre Ausgeruhten.
Da lächelt sie.